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Neurodermitis

Bei der Neurodermitis handelt es sich um eine chronisch, wiederkehrende Hauterkrankung, die zum sogenannten atopischen Formenkreis gehört. Dieser beschreibt eine Gruppe von Krankheiten, welche bei Kontakt mit einem bestimmten Allergen oder Reizstoff eine übersteigerte Reaktion des Immunsystems auslöst.

Neurodermitis äußert sich durch raue und trockene Stellen auf der Haut, welche meistens von einem starken Juckreiz begleitet werden.




In den meisten Fällen beginnt die Erkrankung bereits im Kindesalter und bleibt über das gesamte Leben hinweg bestehen. Möglicherweise hängt die Entstehung der Erkrankung mit einer gestörten Darmfunktion zusammen.

Unser Darm als wichtigste Zentrale des Immunsystems kann bei einer gestörten Darmflora nicht mehr optimal arbeiten und unter Umständen dann mit einer Überreaktion wie es bei der Neurodermitis der Fall ist antworten.

In vielen Fällen wird ein Defizit der Fettsäure Alpha-Linolsäure beobachtet, diese kommt vor allem in Spinat, Brokkoli und Innereien vor.

Da bei einigen Patienten bestimmte Nahrungsmittel als Auslöser wirken, kann durch einen strikten Verzicht auf diese Lebensmittel die Hauterscheinung positiv beeinflusst werden. Hierzu empfiehlt sich ein Allergie-Test beim Hausarzt oder Dermatologen. Möglicherweise ist auch ein Hefepilzbefall durch Candida albicans der Grund für die auftretenden Reaktionen.


 


Es wird empfohlen, probiotische Laktobazillen zuzuführen, da diese einen positiven Einfluss auf die Darmschleimhaut haben. Diese Bazillen haben zusätzlich die Eigenschaft den Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen. Bei einem Hefepilzbefall sollte auf eine kohlenhydratarme Ernährung geachtet werden, insbesondere Zucker sollte unbedingt vermieden werden. Weiterhin sollte auf eine ausreiche Zufuhr von gefiltertem Wasser von mindestens 2-3 Litern pro Tag geachtet werden. Dies hat den Vorteil, dass eingelagerte Schadstoffe und Toxine über den Urin ausgeschieden werden können.


 

Entzündungshemmende Tees wie z. B. Ingwertee, Brennnesseltee oder Lapachorindentee sind ebenfalls sehr zu empfehlen. Die tägliche Ernährung sollte möglichst viele Lebensmittel mit einer entzündungshemmenden Wirkung enthalten.

Diese sind u. a.: Mangold, rohes Sauerkraut, Heidelbeeren, Mandeln, Kürbiskerne und viele frische Kräuter. Nahrungsmittel mit einem stark Allergenen Potential sollten hingegen vermieden werden. Dazu zählen vor allem glutenhaltige Getreidesorten und fruchtsäurereiche Lebensmittel wie Äpfel und Zitronen.

Bei einem Hautproblem liegt in der Regel immer eine Übersäuerung des Körpers vor, das betroffenen Gewebe leidet in diesen Fällen an einem chronischen Sauerstoffmangel, was zur Folge hat, dass sowohl die Wundheilung als auch die allgemeine Regeneration der Haut gestört ist. An dieser Stelle empfehlen wir ein ozonisiertes Olivenöl und die orale Einnahme von Cellmin. Eine zusätzliche regelmäßige Einnahme von Vitamin D3/K2 welches ebenfalls bei uns zu erwerben ist, kann die Symptome einer Neurodermitis deutlich verbessern. Generell sollte auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung geachtet werden, welche wenig Kohlenhydrate und viele ungesättigte Fettsäuren enthält.






Bei Fragen stehen wir jederzeit zur Verfügung.



Euer Team von Anhalt-Vital.



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